Island im Winter

Februar 2019. Wir haben uns auf die Reise in den Norden gemacht, zu dritt mit Mietwagen. Ziel war ein Reiterhof, dessen Besitzer ich schon vor Jahrzehnten in Berlin kennengelernt hatte, genau genommen vor etwa 35 Jahren. Schon damals versprach ich "Abbi", bei ihm auf dem Hof vorbeizuschauen. Nun war es also soweit! Petra und Peter waren bereit, ein paar Tage vor unserer gebuchten Südtour, mit mir das Land zu erkunden. Wir hatten in diesen 4 Tagen den isländischen Winter vom feinsten. Wetterwechsel, Mondlandschaften, Wasserfälle (eingefroren) und Pferde auf riesigen Weiden. Fantastisch. 

Ein beeindruckendes Erlebnis für Peter unser Auto mit den Spike-Rädern und diese eine Straße mit 18% Gefälle und eisglatter Oberfläche.... Ich konnte nicht hinschauen und hielt mich an der Kamera fest. Aber alles lief gut und Peter hatte Auto, Straße und Gefälle im Griff. Es war toll (naja, für mich erst anschließend).

Dann trafen wir in Reykjavik unsere restliche Gruppe mit Chris von World Geographic Excursions und starteten unsere gebuchte Tour, die Südküste entlang bis Stokksnes. Auch jetzt hatten wir überraschend gutes, bzw. spannendes Wetter. Stürmisch, wechselnd, atemberaubend. Und fast überall stand schon ein Bus mit Indern oder anderen Asiaten. Wir dachten im Winter ist das anders als im Sommer. Nein, es ist genauso und sie sind genauso schlecht gekleidet wie im Sommer. Aber trotzdem wirkten alle irgendwie entspannt und lustig. Meistens jedenfalls. Dunkel war es nur nachts, leider auch meist zu bewölkt um Polarlichter zu sehen. Meine Kleidung war für die Arktis ok, für Island eher zu warm. Aber das war gut so - ich war gewappnet und gerüstet und denke, ich würde gerne doch noch weiter nördlich fahren. Schaun wir mal. Island ist auf jeden Fall eine Reise wert!